Review: Ziemlich beste Freunde

Es gibt zwei Wörter, die den Film denke ich ganz treffend charakterisieren: Schön und ehrlich. „Ziemlich beste Freunde“ ist ein schöner, grundehrlicher Film. Zwei vollkommen unterschiedliche Personen mit völlig unterschiedlichen Vorraussetzungen treffen aufeinander, lernen voneinander und werden die besten Freunde. Dabei nimmt der Film trotz der für eine Komödie heiklen Thematik um einen Gelähmten keinen Blatt vor den Mund, ohne jedoch jemals niveaulos zu werden.

Komödien sind generell ein sehr schwieriges Genre. Zu schnell und zu häufig geraten diese Filme auf eine alberne Ebene. Deswegen bin ich auch kein besonderer „Anhänger“ dieses Genres – aber umso mehr freue ich mich dann, wenn dann mal wieder ein wirklich lustiger, jedoch nicht alberner Vertreter über die Leinwand flimmert. Wenn dann wie im vorliegenden Fall der Film auch noch mit einer gesunden Portion Tragik und Tiefsinn gewürzt wird, kommt nicht nur eine besonders gute Komödie heraus, sondern ein wirklich mehr als sehenswerter Film! Ein großartiger Soundtrack von Ludovico Einaudi trägt dabei noch zu der wunderbaren Stimmung und Atmosphäre bei.

Daumen hoch für „Ziemlich beste Freunde“, der beweist, dass Komödien nicht niveaulos und albern sein müssen. Davon könnte sich ein Großteil der vermeintlichen Komödianten eine Scheibe abschneiden…

8,5/10

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