Review: Die Ritter der Tafelrunde (1953)

Der zweite Ritterstreich von Richard Thorpe und mit Robert Taylor. Doch dieser hier hat mir nicht so gut gefallen. So einige Längen lassen „Die Ritter der Tafelrunde“ doch teilweise arg zäh wirken. Dazu kommen dann zum Teil sehr hölzerne Dialoge. Zudem erscheint die hochmittelalterliche Ausstattung sehr fragwürdig – sicherlich wollte man damit an „Ivanhoe – Der schwarze Ritter“ anschließen, doch passt das einfach ganz und gar nicht zu der Geschichte dieses Films, die im Übergang von der Spätantike zum Frühmittelalter angesiedelt ist.

Während die unfreiwillige Komik in „Ivanhoe – Der schwarze Ritter“ noch den gewissen Charme versprühte, wirkte sie in „Die Ritter der Tafelrunde“ mitunter doch eher albern. Dafür ist die freiwillige Komik jedoch sehr gut platziert,  durchaus amüsant und lockert den ganzen Film gut auf.

Einmal mehr wieder sehr überzeugend der Soundtrack von Miklós Rózsa. Und sehr sehenswert auch wieder die mit zahlreichen Statisten versehenen Schlachtenszenen. Auch wenn sie mit heutigen Maßstäben selbstverständlich nicht mithalten können, wo eine Hand voll Krieger digital vervielfältigt wird und so Armeen mit einer Stärke von mehreren tausend Mann gegeneinander antreten können, ist die Inszenierung in „Die Ritter der Tafelrunde“ dennoch sehr eindrucksvoll.

5/10

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